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Rezension zu “F***ing Real: Beyond Reproach”

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Wenn ich wegen eines Buches eine kurze Nacht habe, weil ich einfach nicht aufhören kann zu lesen, dann kann es nur ein gutes Buch sein! Und so eins ist der zweite Band der „CC Cocks“-Reihe von Svea Lundberg.

Svea Lundberg

“F***ing Real: Beyond Reproach”

Dead Soft Verlag

9783960893622

14,95€/7,99€

*Rezensionsexemplar*

Klappentext: Frisch von der Highschool zieht es Liam fort von seinem konservativen Elternhaus. In Los Angeles will er endlich ausleben, was er die letzten Jahre unterdrückt hat, und seinem Traum vom Cheerleading nachgehen. 
In einer Bar begegnet Liam Ricardo, genannt Rizzo, und ist sofort voller Bewunderung für den jungen Darsteller des CC Cock Labels. Denn Rizzo verkörpert all das, was Liam immer sein wollte: Er ist selbstbewusst, frech und steht voll zu den Klischees, die er erfüllt. Erst ein Blick hinter Rizzos stets fröhliche Fassade zeigt, dass auch er mit inneren Dämonen und vor allem Vorurteilen zu kämpfen hat. Denn in einem Business, das rohe Männlichkeit propagiert, hat es ein Darsteller, der die Zeit außerhalb der Drehs am liebsten in Drag verbringt, nicht leicht. 
Liam ist zunehmend fasziniert von Rizzos Wandelbarkeit – und vielleicht ist er auch ein wenig verknallt. Aber leider passt er so gar nicht in Rizzos Beuteschema. Denn dieser steht ganz klar nur auf einen Typ Mann: erfahrene, dominante Daddys. Und dann erscheint zu allem Überfluss auch noch der Unternehmer Keith Anderson auf der Bildfläche – ein Mann, der all jenes verkörpert, nach dem sich Rizzo in seinen Träumen sehnt.

Ich muss ehrlich sagen, ich habe lange gebraucht, bis ich diese Rezension schreiben konnte. Mir wollten einfach nicht die richtigen Worte einfallen, um zu beschreiben, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat.
Was ich bis jetzt von Svea Lundberg gelesen habe, konnte mich immer überzeugen. Und da ich den ersten Band der Reihe kannte, dachte ich, ich wüsste was mich erwartet. Tja, falsch gelegen. 
Svea hat mit Liam und Rizzo zwei tolle, vielschichtige Charaktere erschaffen, bei denen es mir Spaß gemacht hat, ihre persönliche Entwicklung mitzuverfolgen. Sie lässt den beiden die Zeit, die sie brauchen, um sich auszuprobieren, ihre Erfahrungen zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. Es gibt ein Auf und Ab der Gefühle, Missverständnisse und kleine Dramen. Doch bei all dem überstürzt Svea weder die Handlung, noch zögert sie etwas unnötig hinaus. 
Leider kam mir Keith etwas zu kurz in der Geschichte und ich hatte Anfangs meine Probleme mit ihm. Ich empfand ihn lange Zeit als kühl und unnahbar. Aber zum Ende hin durfte er sein Potenzial zeigen und konnte mich überzeugen, weshalb ich ihn dann zum Schluss auch mochte. :D

Die Geschichte hat mich wirklich mitgenommen und auch nach deren Ende nicht losgelassen. Als es immer weniger Seiten wurden, wollte ich nicht, dass sie endet, musste aber wissen, wie es für die drei ausgeht. Denn Svea Lundberg hat es lange geschafft, dies unklar zu lassen. Natürlich habe ich mir schon gedacht, wie es enden wird. Aber manchmal schienen die persönlichen Interessen aller Beteiligten so unüberwindbar, dass ich ins Zweifeln kam. 
Und deshalb hätte von mir aus der Schluss länger sein können, um mehr über ihr Zusammenleben zu erfahren und wie es allgemein den Dreien so erging. Oder noch besser, es gibt dazu noch mal eine extra Geschichte!

Ich kann den zweiten Band der „F***ing Real“-Reihe allen empfehlen, die eine Mischung aus Freundschaft, Liebe, viel Spaß, Erotik und Witz mögen. 
Ich finde, man kann den Band für sich lesen, aber dann entgeht einem auch eine ganze Menge. Lest also doch lieber den ersten Teil vorher, dann wird es noch emotionaler!

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