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Rezension zu „Loveless“

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Endlich gibt es das Buch „Loveless“ auf Deutsch. Auf Instagram ist es mir immer wieder als Empfehlung bei internationalen Blogger*innen aufgefallen. Vor allem, wenn es um Own-Voice-Geschichten ging oder Empfehlungen zum Thema Asexualität und Aromantik gesucht wurden.

„Loveless“

Alice Oseman

Loewe Verlag

9783743212190

14,95€/12,99€

* Rezensionsexemplar *

Klappentext: Warten auf die große Liebe
Georgia ist 18 und noch immer ungeküsst.
Sie war noch nie verliebt, noch nicht einmal ein bisschen verknallt. Dabei schwärmt sie für alles, was so richtig schön romantisch ist: Hochzeiten, Liebesgeschichten und Happily-Ever-Afters.
Der Richtige wird schon noch kommen, oder?
Oder die Richtige? Irgendwann …
Aber was, wenn nicht?  

Zuallererst möchte ich sagen, dass dieses Buch schon jetzt zu meinen Jahreshighlights gehört, auch wenn das Jahr gerade erst angefangen hat.
Ich kann die Begeisterung von so vielen Leser*innen absolut nachvollziehen, denn auch ich bin hin und weg von dieser Geschichte.
Ich habe mich in vielen Situationen in Georgia wiedergefunden und auch mich selbst reflektiert. Ich muss gestehen, ihre Obsession mit allem, was romantisch ist, konnte ich nicht ganz nachempfinden, und war mir manchmal auch etwas zu viel. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.

Georgia hinterfragt sich viel, sucht „Fehler“ bei sich und öffnet sich nur langsam der Möglichkeit, dass sie anders liebt als der Rest ihrer Freund*innen und Mitmenschen.
Es geht aber nicht nur um die Themen Aromantik und Asexualität, es wird auch auf andere romantische und sexuelle Orientierungen eingegangen, toxische Ansichten innerhalb der LGBTQ* Community angesprochen und wie sehr das Denken, es gäbe nur eine Form der Liebe und dass sie notwendig wäre, um glücklich zu sein, andere Personen verletzen kann.

„Loveless“ ist ein wunderbarer Jugendroman, in dem es um das Ausprobieren eigener Grenzen und Selbstfindung geht. Freundschaft, Liebe, Drama – auf all das und noch so viel mehr wird in der Geschichte eingegangen.

Diese Geschichte gibt einen Einblick in den Buchstaben A in LGBTQIA* und zeigt auf warmherzige Weise, dass es viele verschiedene Formen von Liebe gibt, dass es nicht die einzig wahre gibt und dass die anderen Liebesformen nicht weniger ernst genommen werden sollten.

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