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Rezension zu „Dämonische Weihnachten“

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Tomke Jantzen
„Dämonische Weihnachten“
Bod-Books on Demand
9783749484836
13,99€/4,99€

Da es bis Weihnachten nicht mehr allzu lange hin ist, habe ich hier eine Empfehlung, die euch hoffentlich perfekt einstimmt. :)

Klappentext: Zack Anderson ist wortkarg, bisexuell und ziemlich heiß. Auch wenn er nicht geoutet ist, lebt er sein Verlangen großzügig aus. An Liebe und Beziehungen hat er kein Interesse, sondern kniet sich voll in seinen Job beim Departement for Supernaturals. 
Bei einer Serie von Morden steht der unbekannte Dämonenfürst Cain Hope unter dringendem Tatverdacht. Da ihm nichts nachgewiesen werden kann, soll Zack, unter dem Vorwand den Dämonen Weihnachten näherzubringen, versteckt ermitteln. Das Problem dabei: er hasst alles, was mit dem Fest zu tun hat. Allerdings hat er keine Wahl. Mit einer Liste von weihnachtlichen Aktivitäten und einer Menge Wut im Bauch trifft er auf den schwulen Verdächtigen. Und verdammte Scheiße, der Typ ist richtig scharf und ein riesiger Arsch! Von der ersten Sekunde an herrscht eine Spannung zwischen ihnen, die Zack wahnsinnig macht. Ständig fragt er sich, wie es wäre, ihn zu küssen, zu berühren, zu schmecken. Soll er ihm dafür eine reinhauen oder auf die Regeln scheißen? 

Dass Zack Weihnachten absolut nicht leiden kann (und das ist noch nett ausgedrückt) wird gleich zu Beginn der Geschichte deutlich. Die Autorin Tomke Jantzen fällt mit der Tür ins Haus und als Leserin war ich sofort mitten in der Geschichte.

Um die Strukturen dieser eigenen Welt kennen zu lernen, wurde gerade am Anfang viel erklärt. Leider fügten sich für mich die Erklärungen nicht geschmeidig in die Geschichte ein, es kam mir sogar eher etwas gezwungen vor. Gerade Zacks Fähigkeiten und andere Eigenschaften hätte ich lieber im direkten Verlauf kennen gelernt, anstatt alle Informationen zusammen zu Beginn zu bekommen. So empfand ich den Einstieg in die Geschichte etwas träge, was sich aber nach kurzer Zeit legte.
Danach hatte ich sogar richtig Spaß beim Lesen, denn Zack und Cain sind zwei tolle Charaktere, die nicht nur eigen, stur und voller Testosteron sind, sondern auch ihre verletzlichen Seiten haben. 

Wer auf einen spannenden Krimi hofft, den muss ich leider enttäuschen. Obwohl Zack, gerade zu Beginn, auf der Suche nach Beweisen zu den Morden ist, treten im weiteren Verlauf die Ermittlungen teilweise in den Hintergrund und schaffen Platz für eine ziemlich komplizierte Beziehung.
Tomke Jantzen versteht es dabei sehr gut, die Charaktere an ihren Aufgaben wachsen zu lassen. Stehen Zack und Cain sich am Anfang noch sehr abwertend gegenüber, merken sie schnell, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie wahr haben wollten. Die humorvollen Schlagabtausche, die sich beide immer wieder lieferten, haben mich öfters zum Schmunzeln gebracht.
Natürlich darf es auch an Erotik nicht fehlen und so gibt es einige heiße Szenen, die wie ich finde nicht zu viel und übertrieben wirkten, sondern wohlplatziert waren. Allerdings konnten sie mich nicht ganz so fesseln, wie die Szenen, in denen die Charaktere innere Stärke beweisen mussten. 
Der Höhepunkt zum Ende war spannend und nicht vorhersehbar, weshalb ich bis zum Schluss das Buch nicht aus der Hand legen konnte. 

Etwas wehmütig musste ich Zack, Cain und ihre Freunde gehen lassen und hoffe, dass es bald noch mehr von ihnen zu lesen gibt.
Aber eine kleine Nebenwirkung hatte die Geschichte noch: Während des Lesens bekam ich großen Appetit auf Weihnachtsplätzchen. :D

„Dämonische Weihnachten“ ist die perfekte Lektüre, um sich auf Weihnachten einzustimmen. Ich wurde trotz kleiner Schwächen gut unterhalten und möchte wissen, wie es mit den Charakteren weiter geht. 

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