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Rezension zu „Shilsas – In den Nebeln“

Posted in Allgemein, and Rezensionen

20161002_163844

Chris P. Rolls

„Shilsas – In den Nebeln“

CreateSpace Independent Publishing Platform

9781539095873

17,00€/7,99€

Navasirt Dadashian ist eine Hure in Shilsas – die Stadt in den Nebeln. Als er von einem Kunden um sein Geld betrogen wird, macht er sich auf den Weg um es zurück zu fordern und begegnet Matous Azatyan, auch genannt Hazar Maher, Herr der tausend Tode. Noch weiß Nava nicht, auf was er sich da eingelassen hat, aber eines ist gewiss: Sein Leben wird nicht mehr dasselbe sein.

Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht was ich schreiben soll, außer: Lest diese Geschichte!
Gleich mit der ersten Seite taucht man die Stadt Shilsas ein, ist an der Seite von Nava. Es passt einfach alles. Nava ist eine Hure und zwar eine der Besten. Er weiß wie er seine Kunden am Besten befriedigen kann und trotzdem ist er so viel mehr. Er hat einen starken Charakter, ein warmes Herz, eine scharfe Zunge mit der er seine Liebe verteidigt und seine Freunde zum Lachen bringen kann. Obwohl er in einer Stadt aufgewachsen ist, in der Menschlichkeit nicht viel zählt, hat er sich seine bewahrt und das macht ihn sympathisch. Ich als Leser konnte nicht anders, als ihn in mein Herz zu schließen. Auch Matous ist mehr als es am Anfang scheint und anders als ich erwartet hatte. Selbst die Randfiguren besitzen Tiefe, sind nicht einfach nur Mittel zum Zweck und könnten bestimmt eine eigene Geschichte erzählen.
Chris P. Rolls ist eine Meisterin der Worte. Sie schafft es, dass man sich Shilsas nicht nur räumlich vorstellen kann, sonder darin „lebt“. Man riecht den Schmutz, fühlt die klammen Nebelfinger an seiner Kleidung ziehen, spürt die heißen Dürrewinde über die Haut streichen. Die Gefühle der Figuren erfassen auch mich als Leser und so musste ich mit ihnen staunen, weinen, verspürte Ekel, Trauer und lachte. Wenn es spannend wurde, konnte ich meine Finger nicht vom Reader nehmen und nicht mehr aufhören zu lesen. Die Sexszenen sind klasse beschrieben, so dass mir selbst ganz heiß wurde.
Am liebsten hatte ich die Stellen, wo Nava und Matous zusammen waren, gelesen und konnte deshalb ihre Treffen kaum erwarten. Natürlich waren auch die einsamen Stunden interessant, spannend und wichtig.

Ich kann diese Geschichte nur jedem ans Herz legen. Ihr werdet die Figuren und ihre Stadt lieben lernen, einige hassen, aber sie werden euch nicht loslassen.

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19. April 2017 11:31 PM

eine schöne Rezi

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