Vor zwei Wochen habe ich an der dritten „Rise Bookselling Conference“ teilgenommen, die in diesem Jahr in Riga stattfand. Eine wunderbare Möglichkeit, Buchhändler*innen aus aller Welt zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Für mich waren es zwei intensive, aufregende und tolle Tage. Ich habe schöne Gespräche geführt und viel gelernt.

Im unteren mittleren Foto seht ihr Oleksii Erinchak, dessen Buchhandlung in der Ukraine gleichzeitig ein Café ist und verschiedenste Veranstaltungen anbietet und in diesen schweren Zeiten ein Ort des Zusammenkommens für viele ist.
Das Foto rechts daneben zeigt ein Panel, in dem es um Buchhandlungen ging, die sich an neurodivergente Leser*innen richten. Das zeigt sich nicht nur in der Buchauswahl, sondern auch an der Gestaltung im Laden.
Erschreckend waren die Zahlen aus der Slowakei, wo Lesen nicht oder nur wenig zum vergnügen stattfindet und 41% der Kinder nur mit 25 Büchern aufwachsen. Davon sind auch nur eine Handvoll Kinderbücher. Das Bild oben in der Mitte zeigt Zahlen, die sind aber leider nicht erkennbar.
Positiv zeigt dafür das Foto daneben, wie wichtig das Lesen ist und welche Vorteile es mit sich bringen kann.

Ich hatte auf der Konferenz selbst zwei Panels (oberes Bild, Foto unten links und unteres Bild, Foto unten in der Mitte. Einmal zur Leseförderung und dann eins über TikTok und New Adult. Ich war sehr aufgeregt und mein Englisch war nichts das Beste, aber das war egal. Es ging um den Austausch, Impulse zu setzen und sich kennenzulernen. Rückblickend bin ich traurig, dass ich oft zu schüchtern war, um andere anzusprechen (fremde Gruppen können einfach beängstigend sein, egal wie groß sie sind).
Riga ist eine wunderbare Stadt und ich bin wirklich froh, dass ich diese Reise angetreten bin und so neue Erfahrungen sammeln konnte.
Warst du schon mal in Riga?
Falls du fragen zu den Bildern hast, schreib mir gern in den Kommentaren.